St. Marienkirche Etzdorf

Das Territorium um Etzdorf wurde 1185 dem von Otto dem Reichen, Markgraf von Meißen, gestifteten Zisterzienzerkloster Zelle (Altzella – Nossen) von Kaiser Friedrich I. Barbarossa zugewiesen. Somit liegt die Vermutung nahe, dass der Ort schon vor der Stiftung des Klosters 1162 bestanden haben muss.

Bereits 1346 wird eine Kirche in der Chronik erwähnt. Im Jahr 1865 wurde die alte Kirche abgerissen, wobei lediglich die Turmmauern stehen blieben. Der Neubau wurde 1866 als St. Marien geweiht und fasst ca. 600 Personen. Sie ist ein frühes Beispiel für einen Rückgriff auf mittelalterliche Architekturformen. Leider wurde im Zuge des Abrisses die Silbermannorgel verkauft, die neue Kirche erhielt eine Orgel der Firma Bärmig (Werdau / Vogtland). Der ursprüngliche Altar mit dem Gemälde „Grablegung Christi“ (Professor Schönherr, Dresden) aus dem Jahr 1877 besteht mittlerweile nur noch aus einem schlichten Steintisch. Das Gemälde ist im Seitenschiff zu betrachten.

In den Jahren 2005 – 2007 erfolgte die vollständige Außensanierung der St. Marienkirche. So erstrahlt sie jetzt weithin sichtbar in neuem Glanz, zusätzlich in der Advents- und Weihnachtszeit beleuchtet.

Zum Pfarrbezirk gehören neben Etzdorf die Dörfer Böhrigen und Gersdorf bei Roßwein. Die Kirchgemeinde Etzdorf schloss sich 2006 mit Gleisberg und Marbach zur Marienkirchgemeinde zusammen.

Wenn Sie die Kirche besichtigen möchten, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt Marbach, Tel. 034322 43130.

Anschrift der Kirche: Waldheimer Str. 17, 09661 Striegistal
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