Vom 6. bis 8.November2020 findet in diesem Jahr unsere Gemeinderüstzeit statt. Wir fahren in die Hüttstattmühle in Marienberg. Das Thema der Rüstzeit lautet: 4G–Glaubegehtgemeinsamgut. Wir wollen uns deutlich machen, dass der Glaube an Jesus Christus in Gemeinschaft besser funktioniert.Anmeldeschluss ist der 15. Oktober. Bitte meldet euch bis dahin an entwe-der bei Pfarrer Jörg Matthies (034322 669910), Pfarrer Heiko Jadatz (034322 40650), in der Verwaltung in Marbach (034322 43130) oder in der Verwaltung in Roßwein (034322 43480). Nach dem 15. Oktober verschicken wir die Rüst-zeitbriefe an alle, die sich angemeldet haben.Pro Erwachsenen kostet die Rüstzeit 90 Euro. Kinder von 4 bis 17 Jahren zahlen 65 Euro. Kinder von 0 bis 3Jahren können kostenfrei mitfahren. Im Teilnehmerbeitrag sind die Kosten für Übernachtung,VerpflegungundEin-tritt enthalten. Bitte überweist mit der Anmeldung den Teilnehmerbeitrag auf folgendes Konto:Sparkasse MeißenIBAN: DE82 8505 5000 0500 1480 66BIC: SOLADES1MEIVerwendungszweck: Namen der Teil-nehmer/innen, Rüstzeit 6. – 8.11.20. Wir freuen uns auf eine schöne gemeinsame Zeit! JM

Voller Leben und Vorfreude soll sie auch 2020 sein – die Adventszeit.So rufen wir wieder dazu auf, Hof-, Garagen- und Gartentore, Vereins- und Wohnungstürenzuöffnen, um gemeinsame inmal am Tag zur Andächtigkeit einzu-laden. Täglicher Beginnist 18 Uhr in so vielen Dörfern unserer Kirchgemeinde wie möglich. Für ca. eine halbe Stunde wollen wir gemeinsam Geschichten hören, einer Andacht lauschen, basteln, singen…

Gemeinschaft und Miteinander im Advent sollen in dieser Zeit Priorität haben. Sonntags laden wir zu den Gottesdiensten ein.

Wer gern in der Zeit vom 1. bis 23.12. für einen Abend Gastgeber sein möchte, melde sich bitte bei Marko Roscher oder bei Reiner Hartwig oder im Pfarramt. Reiner Hartwig

Wir möchten gerne alle Kinder einladen, weiter zur Christenlehre zu kommen.

Christenlehre für Greifendorf, Etzdorf, Marbach und umliegende Orte:

Freitag 14-tägig 16 Uhr Pfarrhaus Marbach

Termine: 18.9., 25.9., 3.10. (Teilnahme am Outdoortag), 16.10., 6.11., 20.11., 4.12., 18.12.

Das Angebot richtet sich an Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse. Gemeinsamer Start mit cooler Musik, dann in Kleingruppen zur Vertiefung, Dauer ca. 90 Minuten.

Infos: Elisabeth Bittmann, Tel. 037207 658828

Christenlehre für Gleisberg:

Dienstag 14-tägig 16:15 Uhr im Gemeinderaum

Termine: 6.10., 3.11., 17.11., 1.12.

Kontakt: Anja Kempe, Tel. 034322 66968

Foto: Marvin Siefke / pixelio.de
Ab Freitag, dem 4. September 2020 gibt es eine neue Junge Gemeinde in unserer Kirchgemeinde. Dazu bist Du herzlich eingeladen!
Wir treffen uns außer in den Ferien jeden Freitag 18 Uhr im Pfarrhaus in Marbach. Wir wollen in der Bibel lesen, singen und beten, und auch zusammen spielen, essen und Spaß haben.
Pfr. Jörg Matthies
Foto: Marvin Siefke / pixelio.de

Nach etwa 20 Jahren hauptamtlicher Arbeit in unserer Kirchgemeinde ist Angelika Schaffrin seit dem 1. August 2020 nun die Bezirkskatechetin unseres Kirchenbezirks. Mit Kreativität,
Kompetenz und enormem Einsatz hat Angelika viele Menschen unserer Gemeinde geprägt, ihnen Schritte zum Glauben und im Glauben gezeigt und ihnen unsere Gemeinde und vor allem unseren himmlischen Vater lieb gemacht.

Am 6. September werden wir sie aus ihrem hauptamtlichen Dienst bei uns verabschieden und ihr für ihre segensreiche Arbeit danken.

Der Gottesdienst startet 10 Uhr in der Kirche in Etzdorf. In diesem Gottesdienst segnen wir auch alle, die ein neues Schuljahr beginnen. Wir laden Euch herzlich dazu ein.

Ich danke dir dafür, dass
 ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Psalm 139,14
 (Monatsspruch August)

Viele Menschen legen großen Wert auf ihren Vorgarten vor dem Haus. Und das ist auch verständlich. Der Vorgarten ist der erste Eindruck vom Zuhause, das mich dahinter erwartet. Ganz unterschiedlich sind Vorgärten gestaltet: mit viel Kies und Pflanzkübeln darauf, akkurat geschnittene Hecken, zwei – drei Gartenzwerge, eine alte Schubkarre oder Zinkwanne mit Blumen bepflanzt, eine kleine Wildblumenfläche, ein Brunnen, leuchtende Kugeln aus Glas und vieles mehr.

Bin ich als Mensch für Gott auch so etwas wie ein Vorgarten seiner Schöpfung? Hat ER mich und die anderen Menschen so geschaffen, wie ER sich in mir zeigen will? Die Menschen sind so unterschiedlich wie die Vorgärten vor den Häusern in ihrem Aussehen und mit ihren Eigenschaften. Doch sie haben gemeinsam, dass sie von Gott geschaffen und mit verschiedenen Gaben versehen wurden. Gott hat unsere menschlichen Vielfalt und Buntheit geschaffen als sein Ebenbild und ER sorgt für uns wie ein Gärtner in seinem Vorgarten.

Ich dagegen trage die Verantwortung, mit meinen Fähigkeiten und Begabungen zu wachsen, sie nicht zu verschwenden oder zu missbrauchen, sie zu nutzen und fruchtbringend für andere einzusetzen.

Der Monatsspruch für August macht mir das alles deutlich. Im Psalm 139 dankt ein einzelner Mensch Gott dafür, dass er von IHM so wunderbar geschaffen wurde – ein Mensch, der sich mit seinen Eigenschaften und Besonderheiten nicht als »Laune der Natur« betrachtet, sondern als ein Werk Gottes sieht. Und dafür ist er Gott dankbar.

Ich wünsche mir und Ihnen, dass wir den Worten in Psalm 139 ohne weiteres folgen können. Bei allen Ecken und Kanten, Macken und Marotten, bin ich dennoch ein Geschöpf Gottes. Ich bin wunderbar von IHM gemacht worden. Ich bin SEIN Werk.

Um daran erinnert zu werden, hilft mir oft die Einzigartigkeit und Schönheit der Natur. Und vielleicht beim nächsten Spaziergang entlang der Vorgärten, die so unterschiedlich sein können, denke ich wieder daran, dass Gott uns ganz unterschiedlich und einzigartig geschaffen hat. Danke, Gott, für Deine Werke!

Pfarrer Heiko Jadatz (Roßwein)

Foto: esudroff auf Pixabay

Pixabay.com - User: CC0 Public Domain - https://pixabay.com/de/gefalteten-h%C3%A4nden-komfort-h%C3%A4nde-541849/

Als in den letzten Wochen tausende Menschen versuchten die Grenze zur Europäischen Union zu überwinden, war immer wieder zu hören, dass sich Zustände wie 2015 nicht wiederholen dür­fen. Es besteht grundsätzlich Einigkeit darüber, dass Menschen nicht ohne Kontrolle, ohne Regis­trierung und ohne Asylverfahren zu uns kommen dürfen. Der Blick zurück auf das Jahr 2015 zeigt, dass das richtig ist.

Am Bestreben vieler Menschen, in eine Welt zu gelangen, in der vieles besser zu sein scheint, hat das aber nichts geän­dert, auch wenn das Thema in letzter Zeit weniger präsent war. Viele hatten das vielleicht gehofft. Warum sollte das auch so sein? Nach wie vor gera­ten Menschen zwischen die Fronten. Alles ist besser als dort zu sterben. Und auch wenn diese unmittelbare Gefahr vorüber ist, leben sie oft in Lagern ohne jegliche Perspektive. Viele wollen wieder zurück in die Heimat wenn der Krieg vorbei ist. Andere wollen nach Europa, nicht nur aus Kriegsgebieten, sondern auch weil sie in ihrer Heimat keine Chance auf ein auskömmliches Leben sehen. Die nennen wir dann Wirtschaftsflüchtlinge. Ist es ihnen zu verdenken, dass sie ein besseres Leben suchen? Haben nicht auch viele ehe­malige DDR-Bürger im Sommer 1989 einfach die Chance zur Flucht ergrif­fen, obwohl sie in ihrer Heimat nicht vom Tod bedroht waren? Die verklär­ten Vorstellungen vom Paradies haben sich damals wie heute für viele nicht erfüllt. Aber der Wunsch nach Frei­heit und Sicherheit schon. Und darauf lässt sich ein Leben aufbauen. Wären diese Bedingungen in der Heimat gege­ben, würden sich nur wenige ins ferne Europa aufmachen.

Unabhängig davon ist es nicht akzep­tabel, dass Menschen missbraucht werden in dem sie mit falschen Ver­sprechungen an die griechische Grenze gebracht werden, um damit andere Staaten zu erpressen. Trotzdem, wenn wir geneigt sind wegzuschauen bei den Bildern, die zeigen wie Menschen von dort wieder verscheucht werden, macht uns vielleicht die Erinnerung an die eigene Sehnsucht nach Wohlstand und Freiheit nachdenklich.

Unsere stark individualisierte Gesell­schaft ist für Egoismus sehr anfällig. Nicht nur Hamsterkäufe und der Dieb­stahl von Desinfektionsmittel aus Kran­kenhäusern haben das in letzter Zeit deutlich gemacht. Wenn wir es nicht schaffen, anderen gegenüber empa­thisch und barmherzig zu sein, sind unsere sogenannten christlich abend­ländischen Werte nichts wert.

Mir fällt die bekannte Geschichte vom barmherzigen Samariter ein. Damit beantwortet Jesus die Frage nach dem Nächsten. Das sollten wir unbedingt wieder einmal lesen. Zu finden ist der Text in der Bibel im Lukasevangelium im 10. Kapitel.

Steffen Hoffmann