Albert Frey mit Trio

Das Konzert am 10.5.2020 muss aufgrund der Corona Pandemie leider abgesagt werden. Ein Ersatztermin ist in Verhandlung.

Aber um Sie ein wenig zu entschädigen, stellen wir mit Erlaubnis von Albert Frey hier einen Konzertmitschnitt vom Kongress WORSHIP GENERATIONS ins Netz:

Über Albert Frey

Albert Frey ist Singer-Songwriter und Musikproduzent. Seine Lieder und CDs prägen eine neue deutschsprachige Musikkultur in vielen Gemeinden. Kunstvoll und doch nachvollziehbar bringen seine Texte und Melodien ewige Wahrheiten für unsere Zeit zum Ausdruck. Als Referent und Autor setzt er sich für eine ganzheitliche Spiritualität ein.

Er steht für einen ehrlichen Glauben, für „Musik von der Zerbrechlichkeit der Menschen und der Herrlichkeit Gottes“. Mit seiner Frau, der Sängerin und Songwriterin Andrea Adams-Frey, lebt er auf einem Pferdehof im Hohenlohekreis.

Auch live ist er ein Brückenbauer, dessen Musik von unterschiedlichsten Gemeinden und Altergruppen geschätzt wird. In seinen Songs geht es um Lobpreis und Anbetung – oft in neuen und überraschenden Formulierungen und inneren Bildern -, aber auch darum, die dunklen Seiten unseres Lebens und unserer Welt vor Gott bringen.

Mit seinem Trio (B. Mayer-Andersson: drums, M. Fastenrath: bass) spielt er Songs aus seinen aktuellen CDs zum Mitsingen und Zuhören, aber auch Klassiker dürfen natürlich nicht fehlen. Vielfältig und leidenschaftlich malen die drei Profi-Musiker ein akustisches Bild von der Tiefe und Weite der Liebe Gottes; nachdenklich und zerbrechlich, tiefsinnig und seelsorgerisch, kantig und kämpferisch, frei und ausgelassen, dankbar und ehrfürchtig.

 

Liebe Gemeindemitglieder,

die jetzige Zeit ist keine Einfache. Es gibt erste Lockerungen, aber es ist stets Vorsicht geboten. Dennoch werden an den kommenden zwei Sonntagen, den 26.04.2020 und den 03.05.2020, Gottesdienste um 10 Uhr in allen vier Gemeinden (Etzdorf, Greifendorf, Gleisberg und Marbach) stattfinden. Die Gottesdienste können allerdings nur unter folgenden Einschränkungen durchgeführt werden:

– die Gottesdienste werden in verkürzter Form stattfinden
– jeweils 10 Uhr halten ehrenamtliche, hauptamtliche Mitarbeiter oder der Pfarrer die Gottesdienste/Andachten
– es dürfen maximal 15 Gäste den Gottesdienst besuchen, d.h. die ersten 15 Besucher können teilnehmen – weitere Besucher müssen wir leider bitten fernzubleiben
– die Gäste müssen einzeln teilnehmen
– der Mindestabstand untereinander ist einzuhalten, auch vor der Kirche
– es ist auf Mundschutz zu achten
– es werden leider keine Liederbücher ausgeteilt, bitte bringen Sie eigene mit
– die Kollekte werden in den Körben am Ausgang eingesammelt

Der Gottesdienst am Sonntag, den 26.04.2020, aus Marbach wird aufgezeichnet und anschließend online auf der Homepage angeboten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund und behütet.

Weitere Veranstaltungen wie alle Gruppen und Kreise (wie z.B. Flötenkreis) fallen bis mindestens 03.05. aus. Außerdem findet der für den 13.05. geplante Männerstammtisch nicht statt.

Bitte nutzen Sie die Online-Dienste unserer Kirchgemeinde. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihnen eine behütete, gesunde Zeit.

PS: Wir halten Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

Weitere Informationen und finden Sie auf der Website der EVLKS:

Dient einander als gute
Verwalter der vielfältigen
Gnade Gottes, jeder mit der
Gabe, die er empfangen hat!
1. Petr. 4, 10 – Monatsspruch Mai

Wenn heute von Verwaltung die Rede ist, denke ich sofort an Bürokratie. Bescheide, Formulare, Rechnungen, Bekanntgaben, Verordnungen habe ich da vor Augen. Auch in der Kirche sind wir nicht frei von diesen Dingen. In vie­len Kirchgemeinden wird beklagt, dass zu viel Zeit für Verwaltungsaufgaben verwendet wird. Arbeitsstunden, die uns davon abhalten, den Blick haupt­sächlich auf Gottes Wort und auf die Nächstenliebe zu richten.

Die ersten Christen, an die der Pet­rusbrief gerichtet war, kannten das Wort Bürokratie noch nicht. Sicherlich steuerte das Römische Reich da schon in die Richtung. Die angeordnete Volks­zählung in der Weihnachtsgeschichte legt das zumindest nahe. Aber die christlichen Gemeinden damals hatten noch keine eigene Verwaltung nötig. Insofern hat der im Monatsspruch erwähnte »gute Verwalter« für die Christen damals einen positiven Klang.

Der Petrusbrief legt mir nahe, ein guter Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes zu sein. Und dabei geht es nicht um eine Selbstverwaltung. Meine Verwaltungs­aufgabe soll vielmehr anderen von Nut­zen sein. Ich soll anderen damit dienen. Und andere dienen mir wiederum als Verwalter ihrer Gaben, die Gott ihnen zum Geschenk gemacht hat.

In diesen Wochen ist das gegensei­tige Dienen mit Gottes Gaben in ein besonderes Licht gerückt. Die Corona- Virus-Krise hat unseren Alltag stark verändert. Wir sind aufeinander ganz anders angewiesen als bisher. »#pas­staufeinanderauf« – mit diesem soge­nannten »Hashtag« werben wir als Kirchgemeinden auf unseren Internet­seiten dafür, sich nicht aus dem Blick zu verlieren, sondern aufeinander acht­zugeben. Einander zu dienen mit den Gaben, die Gott uns geschenkt hat.

Doch ganz gleich ob ich nun mit dem Internet umzugehen weiß oder nicht – ich wünsche, dass jeder von uns den anderen sieht. Mehr und stärker als sonst. Gottes Segen sei dabei uns behilflich. Damit wir nicht aufhören, aufeinander aufzupassen, einander zu dienen mit dem, was wir haben. So wer­den wir zu guten Verwaltern der viel­fältigen Gnade Gottes, wie es im Pet­rusbrief beschrieben wird – besonders in außergewöhnlichen und herausfor­dernden Zeiten.

Ihr Pfarrer Heiko Jadatz

Am 13. September 2020 findet die Wahl unseres neuen Kirchenvorstan­des statt. Gewählt wird in der Kirche in Etzdorf im Anschluss an den 10-Uhr- Gottesdienst. Man kann aber auch per Briefwahl seine Stimme abgeben.

Wählen dürfen alle Mitglieder unse­rer Kirchgemeinde, die mindestens 14 Jahre alt sind und konfirmiert oder als Erwachsene getauft wurden.

Zur Wahl stellen kann sich jedes Mit­glied unserer Kirchgemeinde, das das Wahlrecht besitzt und mindestens 18 Jahre alt ist. Bis sechs Wochen vor der Wahl kann man sich als Kandidat/in für den Kirchenvorstand aufstellen lassen. Man benötigt dazu mindestens fünf Unterschriften von wahlberechtigten Mitgliedern unserer Kirchgemeinde. Formulare dazu können Sie bei Pfarrer Matthies bekommen.

Unser künftiger Kirchenvorstand soll aus elf Mitgliedern bestehen. Acht davon werden am 13. September gewählt, drei dann später berufen. Die Kandidaten für den Kirchenvorstand stellen sich zum Gemeindefest in Mar­bach am 6. September 2020 vor. Die genaue Uhrzeit ist noch nicht bekannt.

Wir hoffen, dass wir viele geeignete Kandidaten/innen für unseren neuen Kirchenvorstand gewinnen können. Bitte beten Sie mit, dass auch weiter­hin ein engagierter Kirchenvorstand die Geschicke unserer Gemeinde leitet.

Falls Sie sich zur Wahl stellen wol­len, teilen Sie diesen Wunsch bitte dem Gemeindewahlleiter Pfarrer Jörg Matthies mit. JM

Foto von: wonach - https://pixabay.com/de/reisebus-omnibus-bus-reisen-urlaub-384718/

Herzliche Einladung zu unserer Gemein­deausfahrt 2020! In diesem Jahr fahren wir nach Markkleeberg und Leipzig. Uns erwartet eine Schifffahrt auf dem Mark­kleeberger See, eine Führung durch die Paulinerkirche in Leipzig, Mittagessen, Kaffeetrinken und eine Andacht.

Am 14. Juli gegen 9 Uhr startet unser Bus. Die genauen Abfahrtsorte und -zeiten geben wir noch bekannt. Bitte melden Sie sich bis zum 24. Juni im Pfarramt Marbach (034322 43130) an. Die Ausfahrt kostet pro Person 63,- Euro. Im Preis enthalten sind die Fahrt mit dem Bus, die Schifffahrt, Eintritte, das Mittagessen und das Kaffeetrin­ken. Bezahlen können Sie im Bus.

Ihr Pfarrer Jörg Matthies

Kirchenbote April - Mai 2020 zum Download

Kirchenbote April – Mai 2020 zum Download

Hier geht es zum aktuellen Kinderkirchenboten:

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6,2

In diesen Tagen erscheint der Lehrtext vom 13. März 2020 in einem anderen Licht. Einander Lasten zu tragen, heißt im Moment, gegenseitige Rücksicht zu nehmen. Die Zahl der durch das Corona-Virus Infizierten schnellt in die­sen Tagen in die Höhe.

Veranstaltungen bis mindestens 20.4.2020 abgesagt

Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlus­ses des Kirchenboten stand fest: Alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise unserer Kirchgemeinde können min­destens bis zum 20. April 2020 nicht durchgeführt werden. Das gilt auch für alle Taufen, Trauungen, Einsegnungen und auch für die Konfirmation 2020. Wie wir danach mit den geplanten Ver­anstaltungen verfahren, ist momentan noch nicht abzusehen und hängt von der aktuellen Lage ab. Die neuesten Informationen dazu bekommen Sie auf unserer Homepage (www.marien­kirchgemeinde.de) oder bei Pfarrer Jörg Matthies unter Tel. 0176 5367 0971.

Online-Gottesdienste

Trotzdem wollen wir weiterhin Gottes Wort verkündigen. Mindestens bis zum 20. April 2020 können Sie jeden Sonn­tag und am Karfreitag ab 9 Uhr einen von uns zuvor aufgezeichneten Online- Gottesdienst abrufen oder Sie bekom­men einen Hinweis auf eine anderes Angebot unserer Landeskirche. Unter folgendem Link können Sie sich den Gottesdienst im Internet ansehen:

Online-Gottesdienste

Wenn wir einen selbst aufgenom­menen Gottesdienst online stellen, können Sie mit mir und den anderen Teilnehmern an diesem Tag ab 11 Uhr über das Thema des Gottesdienstes ins Gespräch kommen.

Hausandachten & -Abendmahl

Ich ermutige zudem zu Hausandach­ten. Eine Anleitung für eine Andacht finden Sie hier: Link zur Seite. Außerdem finden Sie unter Aktuelles im Blog von Pfr. Sebastian Schirmer einen täglichen Impuls zur Tageslosung.

Wenn es erwünscht ist, besuche ich auch Familien zum Hausabendmahl. Bitte wenden Sie sich dafür direkt an mich. Telefon: 034322 669910 oder 0176 5367 0971 .

Trauerfall

Was ist nun, wenn in dieser Zeit ein Trauerfall zu beklagen ist? Kirchliche und auch weltliche Trauerfeiern können leider nicht in der gewohnten Form in der Kirche bzw. in der Trauerhalle statt­finden. Stattdessen soll die Trauerfeier im engsten Kreis in einer sehr kurzen Form nur am Grab durchgeführt wer­den. Wenn sich die Krise entspannt hat, bieten wir einen Gedenkgottesdienst für alle in dieser Zeit Verstorbenen an.

Ich wünsche Ihnen in der veränder­ten Zeit viel Kraft, Geduld und Gottes Segen!

Ihr Pfarrer Jörg Matthies

www.pixabay.com - User: ulleo https://pixabay.com/de/stift-rotstift-ankreuzen-wahl-2181101/

Im dritten Wahlgang hat die sächsische Landessynode am 29.2.2020 Tobias Bilz zum neuen Bischof der Landeskir­che Sachsens gewählt. Er erhielt 48 von insgesamt 79 abgegebenen Stimmen und damit die erforderliche einfache Mehrheit. Auf Ulrike Weyer entfielen 16 Stimmen und auf Andreas Beuchel 15 Stimmen. Tobias Bilz nahm die Wahl an. »Ich möchte Ihnen Weisheit und Gottes Segen wünschen«, sagte Syno­denpräsident Otto Guse. Damit ist das seit November letzten Jahres vakante Bischofsamt der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens wiederbesetzt.

Synodalpräsident Otto Guse bedankte sich im Namen der Landeskir­che bei Ulrike Weyer und Andreas Beu­chel für die Bereitschaft zur Kandidatur. Er gratulierte gemeinsam mit dem Prä­sidenten des Landeskirchenamtes dem neu gewählten Landesbischof zur Wahl.

Tobias Bilz richtete das Wort an die Lan­dessynode. Er sagte: »Ich bin bewegt und danke der Landessynode für dieses große Vertrauen. Ich sehe dies als Zeichen, dass wir zusammen ste­hen werden als Kirche. Aber Vertrauen muss auch weiter wachsen.«

Die Anliegen seiner Mitkandidaten habe er im Blick, sagte Bilz wei­ter. In den letzten Wochen während der Kandidatur sei ein Verbundenheitsgefühl zu seinen Mit­kandidaten Ulrike Weyer und Andreas Beuchel entstanden, welches er gern weiter mitnehmen möchte. Tobias Bilz dankte aber auch allen, die in der Zeit der Vakanz im Bischofsamt die Kirche geführt und diese Bischofswahl organi­siert hätten. Es sei etwas gewachsen in den letzten Monaten, das ein Boden für Neues sein könne. Er schloss mit einem Bibelwort und einem Gebet.

Foto: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Sven Petry neuer Superintendent

Die Kirchenbezirkssynode Leisnig- Oschatz tagte am 26. Februar in der Harthaer Stadtkirche. Dieses zusätzli­che Treffen war notwendig geworden, weil Arnold Liebers zum 31.12.2019 in den Ruhestand verabschiedet wurde und der Kirchenbezirk dadurch keinen Superintendenten mehr hatte.

Dr. Sven Petry als einziger Bewer­ber stellte sich vor und referierte zum Thema »Unser Glaube im Dreieck zwi­schen Person, Kirchgemeinde und Großraumstruktur«.

Da es sich um eine öffentliche Sitzung handelte, waren neben Landes- und Bezirkssynodalen auch viele interes­sierte Gemeindemitglieder gekommen.

Nachdem Dr. Petry sich den Fragen der Besucher gestellt hatte waren die Bezirkssynodalen aufgefordert ihre Stimme abzugeben. Es votierten 42 Wahlberechtigte mit Ja, 12 mit Nein und 4 enthielten sich der Stimme. Damit heißt unser neuer Superintendent Dr. Sven Petry.

Bei seiner Vorstellung sprach er vor allem über die Veränderungen auf dem Land und ihre Auswirkungen auf die Kirchgemeinde. Angesichts von Gemeinden mit immer weniger Gemein­degliedern sollten sich Gemeinschaften in größeren Gebieten neu finden, sagte Sven Petry. Um der Vereinzelung zu entgehen, müssten auch manche alten Orte aufgegeben werden. Zudem soll­ten Kirchgemeinden das Gespräch zu anderen Institutionen im Ort suchen, um stärker ins Dorfleben hineinwirken zu können.

Sven Petry wurde 1976 im lippischen Lemgo geboren und wuchs in einem westfälischen Pfarrhaus in Bergkamen auf. Er studierte Theologie an der Kirch­lichen Hochschule Bethel in Bielefeld. Nach seiner Promotion 2007 in Göttin­gen ging Petry zum Vorbereitungsdienst nach Sachsen. Seit 2009 ist er Pfarrer im Frohburger Ortsteil Tautenhain.

Dieses Treffen wurde auch für die Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die Landessynode genutzt. Es bewarben sich folgende 5 Personen um einen Platz im sächsi­schen Kirchenparlament:

  • Christina Andrä
  • Regina König-Wittrin
  • Pfarrerin Maria Beyer
  • Matthias Weller
  • Pfarrer Uwe Kranz

Gewählt wurden die erst genannten drei Kandidatinnen. Wir wünschen den gewählten Landessynodalen Geduld und Kraft für die neue 6-jährige Wahl­periode! SuH

Quelle Sven Petry: sonntag-sachsen.de