Folgende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten ab dem 19.01.2021 für Gemeindeveranstaltungen:

1. Gottesdienste

  • Es ist auf Abstand von 2 Metern beim Betreten und Verlassen der Gottesdiensträume sowie in den Bankreihen und auf den Emporen zu achten. Wegeleitsystem bzw. Hinweise am Einlass sind dabei zu berücksichtigen. Die Teilnehmendenzahl an Gottesdiensten orientiert sich an der zulässigen Kapazität für die einzelnen Räume (s. u.)
  • Eine Mund-Nase-Schutzmaske ist während des gesamten Gottesdienstes und auch vor und nach dem Gottesdienst zu tragen. Die Masken sind von den Besucher*innen selbst mitzubringen. Notfalls stehen Einwegmasken zur Verfügung.
  • Desinfektionsmittel steht für die Besucher*innen am Eingang bereit und muss beim Betreten und Verlassen der Gottesdiensträume benutzt werden.
  • Kollekte wird am Ausgang im Opferstock bzw. in der Spendenbüchse gesammelt.
  • Gottesdienstbesucher*innen tragen sich am Eingang mit Namen, Postleitzahl sowie Telefonnummer oder E-Mail-Adresse in eine Liste ein. Die Liste wird 4 Wochen im Pfarramt sicher aufbewahrt und anschließend vernichtet.
  • Das Abendmahl wird nicht gefeiert.
  • Die Gottesdienstlänge beträgt ca. 45 Minuten.
  • Musik: In den Gottesdiensten ist vollständig auf Gesang und Blasinstrumente zu verzichten. Möglich ist das Musizieren mit Tasten-, Streich-, Zupf- oder Schlaginstrumenten. Für Gottesdienste im Freien gelten die gleichen Regeln, wobei hier auch das Musizieren mit max. 5 Bläser aus max. 2 Hausständen in entsprechendem Abstand möglich ist.
  • Segenshandlungen geschehen – wenn von der Familie oder dem Einzelnen nicht anders erwünscht – nicht durch direktes Handauflegen, sondern werden mit Abstand dem/der/den zu Segnenden zugesprochen.
  • Auf gemeinsames Essen und Trinken vor oder nach dem Gottesdienst, in geschlossenen Räumen und in Buffetform (z. B. Kirchen-Café), ist zu verzichten.
  • Auf folgende Verhaltensregeln ist am Eingang auf einem Plakat hinzuweisen:
    -Mundschutz verwenden
    -Desinfektionsmittel benutzen
    -in ausliegende Liste eintragen
    -ausgewiesene Plätze beachten
  • Das Hygienekonzept gilt auch für musikalische Andachten, Taufen, Trauungen, Ehejubiläen und Einsegnungen sowie für christliche und weltliche Trauerfeiern und Beisetzungen. Bei weltlichen und christlichen Trauerfeiern und Bestattungen sind 10 Teilnehmer*innen zugelassen, sofern sie zum engsten Familienkreis gehören.

2. Gemeindegruppen, Gemeindekreise, Veranstaltungen, Bürozeiten

  • Gemeindegruppen und Gemeindekreise können zurzeit nicht stattfinden.
  • Seelsorge- oder Dienstgespräche sowie Sitzungen (z. B. Kirchenvorstands- und Ausschusssitzungen) sind in angemessener Zeit zu führen. Auf Abstand und festgelegte Kapazität der Räume ist zu achten. Während der gesamten Zusammenkunft ist eine Mund-Nase-Schutzmaske zu tragen.
  • Jede Zusammenkunft ist dahingehend zu überprüfen, ob sie nicht auch in einer Video- oder Telefonkonferenz stattfinden kann. Der/die Verantwortliche für die jeweilige Zusammenkunft hat selbst auf die Einhaltung des Hygienekonzeptes zu achten. Sie sind vorher über das Konzept zu informieren.
  • Oberflächen in allen öffentlichen Räumen sind regelmäßig zu desinfizieren. Die Sanitäranlagen sind regelmäßig zu desinfizieren. Es sind ausschließlich Einweghandtücher zu verwenden.
  • In den Pfarrämtern und öffentlichen Büro- und Besprechungsräumen sind nur Einzelbesucher*innen bzw. zwei Personen eines Hausstandes erlaubt. Eine Mund-Nasen-Schutzmaske ist von den Besucher*innen und für den Zeitraum des Besuches von den Mitarbeiter*innen zu tragen. Die Besucher*innen haben sich in eine ausliegende Liste mit Name, Adresse, Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse sowie Zeitraum des Besuches einzutragen. Die Listen werden sicher aufbewahrt und nach vier Wochen vernichtet.

3. Lüftungskonzept und Raumkapazitäten für Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen

Vor und nach Gottesdiensten und anderen Zusammenkünften sind die Kirchen bzw. Gemeinderäume jeweils mindestens 10 Minuten zu lüften. Bei Sitzungen und Besprechungen, die eine Zeit von 45 Minuten überschreiten, ist nach 45 Minuten der Raum für 10 Minuten zu lüften.

Folgende Besucherbeschränkungen gelten für die öffentlichen Räume der Kirchgemeinde:

  • In allen Räumen ist immer der Abstand von 2 Metern einzuhalten.
  • In allen Kirchen ist jeweils nur jede zweite Bank zu besetzen. In den Kirchen in Marbach, Etzdorf und Gleisberg können pro Bank maximal zwei Einzelpersonen Platz nehmen, in der Kirche in Greifendorf drei Einzelpersonen. Personen aus einem Hausstand können zusammen sitzen. Die Raumkapazität unserer Kirchen ergibt sich aus der Anzahl der Einzelpersonen, die mit dem Mindestabstand von zwei Metern pro Bank Platz nehmen können.
    • Kirche Marbach: 49 Personen
    • Kirche Etzdorf: 50 Personen
    • Kirche Gleisberg: 25 Personen
    • Kirche Greifendorf: 68 Personen

In den Gemeinderäumen in Marbach, Etzdorf und Greifendorf dürfen sich maximal 12 Personen unter Einhaltung der Abstandsregelungen aufhalten, im Gemeinderaum in Gleisberg maximal 7 Personen.

4. Hygieneverantwortliche

  • Hygieneverantwortlicher der Marienkirchgemeinde im Striegistal ist Pfr. Jörg Matthies.
  • Hygieneverantwortlicher für die Kirche in Marbach ist: Marko Roscher
  • Hygieneverantwortlicher für die Kirche in Etzdorf ist: Frank Knappe
  • Hygieneverantwortlicher für die Kirche in Greifendorf ist: Carsten Bittmann
  • Hygieneverantwortlicher für die Kirche in Gleisberg ist: Ortsausschuss Gleisberg

Gültigkeit

Das Hygienekonzept gilt nach Beschluss durch den Kirchenvorstand ab 19. Januar 2021 solange nichts anderes vom Kirchenvorstand der Marienkirchgemeinde im Striegistalbeschlossen worden ist. Es orientiert sich an den staatlichen (Bund/ Land/ Landkreis/ Kommune) undlandeskirchlichen Verordnungen zum Schutz vor Corona-Infektionen.

Wenn der Siebentage-Inzidenzwert die 50 unterschreitet, gilt das Hygienekonzept vom 10. November 2020.

Marbach, 19. Januar 2021
Jörg Matthies, Pfarrer

 

 

 

Hier gibt es die Predigten der OASE Gottesdienste mit Jörg Matthies als PDF zum Download:

Erleben Sie das diesjährige Krippenspiel in Ihrem Wohnzimmer. Ein pantomimisches und erzählendes Krippenspiel sowie eine Andacht warten auf Sie – untermalt mit weihnachtlichen Stücken von Musikern aus unserer Kirchgemeinde. Viel Spaß beim Anschauen.

Fröhliche Weihnachten! Bleiben Sie gesund und behütet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Schauspieler, Regisseure, Musiker und Mitwirkende.

Urheber:
· Krippenspiel – geänderte Version des Krippenspiel der Stiftskirche Obernkirchen von 2006
· Bild Kerze – www.pixabay.com / User: geralt (Gerd Altmann)
· Bild nächtlicher Stall – www.pixabay.com / User: enriquelopezgarre (Enrique)
· Bild Holzkrippe – www.pixabay.com / User: drehkopp (Andreas Böhm)
· Musikstück Flöten „Maria durch ein Dornwald ging“ aus: „O Jesulein Süß, 45 Sätze für Blockflöte zu bekannten Advents- und Weihnachtsliedern“ von Robert Koch
· Musikstück Klavier „Hört der Engel helle Lieder“ aus „Orgelbegleitbuch ‚darum lass dich nicht schrecken'“ von Sigrid und Christian Schiel/Tobias Nicolaus
· Musikstück Klavier „Ich steh an deiner Krippen hier“ aus „Orgelbegleitbuch ‚darum lass dich nicht schrecken'“ von Sigrid und Christian Schiel/Tobias Nicolaus
· Musikstück Posaunen „Freut euch, ihr lieben Christen“ aus „WACHET AUF“ von Leonhard Schröter
· Musikstück Posaunen „Stille Nacht“ aus „Jauchzen dir Ehre“ von Franz Xaver Gruber
· Musikstück Posaunen „Oh du Fröhliche“ aus „Bläserklänge“ von Hans Ulrich Nonnenmann

Wir möchten gerne alle Kinder einladen, weiter zur Christenlehre zu kommen.

Christenlehre für Greifendorf, Etzdorf, Marbach und umliegende Orte:

Freitag 14-tägig 16 Uhr Pfarrhaus Marbach

Termine: 20.11., 4.12., 18.12.2020
8.1., 22.1., 5.2., 26.2.2021

Das Angebot richtet sich an Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse. Gemeinsamer Start mit cooler Musik, dann in Kleingruppen zur Vertiefung, Dauer ca. 90 Minuten.

Infos: Elisabeth Bittmann, Tel. 037207 658828

Christenlehre für Gleisberg:

Kontakt: Anja Kempe, Tel. 034322 66968

Ich danke dir dafür, dass
 ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Psalm 139,14
 (Monatsspruch August)

Viele Menschen legen großen Wert auf ihren Vorgarten vor dem Haus. Und das ist auch verständlich. Der Vorgarten ist der erste Eindruck vom Zuhause, das mich dahinter erwartet. Ganz unterschiedlich sind Vorgärten gestaltet: mit viel Kies und Pflanzkübeln darauf, akkurat geschnittene Hecken, zwei – drei Gartenzwerge, eine alte Schubkarre oder Zinkwanne mit Blumen bepflanzt, eine kleine Wildblumenfläche, ein Brunnen, leuchtende Kugeln aus Glas und vieles mehr.

Bin ich als Mensch für Gott auch so etwas wie ein Vorgarten seiner Schöpfung? Hat ER mich und die anderen Menschen so geschaffen, wie ER sich in mir zeigen will? Die Menschen sind so unterschiedlich wie die Vorgärten vor den Häusern in ihrem Aussehen und mit ihren Eigenschaften. Doch sie haben gemeinsam, dass sie von Gott geschaffen und mit verschiedenen Gaben versehen wurden. Gott hat unsere menschlichen Vielfalt und Buntheit geschaffen als sein Ebenbild und ER sorgt für uns wie ein Gärtner in seinem Vorgarten.

Ich dagegen trage die Verantwortung, mit meinen Fähigkeiten und Begabungen zu wachsen, sie nicht zu verschwenden oder zu missbrauchen, sie zu nutzen und fruchtbringend für andere einzusetzen.

Der Monatsspruch für August macht mir das alles deutlich. Im Psalm 139 dankt ein einzelner Mensch Gott dafür, dass er von IHM so wunderbar geschaffen wurde – ein Mensch, der sich mit seinen Eigenschaften und Besonderheiten nicht als »Laune der Natur« betrachtet, sondern als ein Werk Gottes sieht. Und dafür ist er Gott dankbar.

Ich wünsche mir und Ihnen, dass wir den Worten in Psalm 139 ohne weiteres folgen können. Bei allen Ecken und Kanten, Macken und Marotten, bin ich dennoch ein Geschöpf Gottes. Ich bin wunderbar von IHM gemacht worden. Ich bin SEIN Werk.

Um daran erinnert zu werden, hilft mir oft die Einzigartigkeit und Schönheit der Natur. Und vielleicht beim nächsten Spaziergang entlang der Vorgärten, die so unterschiedlich sein können, denke ich wieder daran, dass Gott uns ganz unterschiedlich und einzigartig geschaffen hat. Danke, Gott, für Deine Werke!

Pfarrer Heiko Jadatz (Roßwein)

Foto: esudroff auf Pixabay

Pixabay.com - User: CC0 Public Domain - https://pixabay.com/de/gefalteten-h%C3%A4nden-komfort-h%C3%A4nde-541849/

Als in den letzten Wochen tausende Menschen versuchten die Grenze zur Europäischen Union zu überwinden, war immer wieder zu hören, dass sich Zustände wie 2015 nicht wiederholen dür­fen. Es besteht grundsätzlich Einigkeit darüber, dass Menschen nicht ohne Kontrolle, ohne Regis­trierung und ohne Asylverfahren zu uns kommen dürfen. Der Blick zurück auf das Jahr 2015 zeigt, dass das richtig ist.

Am Bestreben vieler Menschen, in eine Welt zu gelangen, in der vieles besser zu sein scheint, hat das aber nichts geän­dert, auch wenn das Thema in letzter Zeit weniger präsent war. Viele hatten das vielleicht gehofft. Warum sollte das auch so sein? Nach wie vor gera­ten Menschen zwischen die Fronten. Alles ist besser als dort zu sterben. Und auch wenn diese unmittelbare Gefahr vorüber ist, leben sie oft in Lagern ohne jegliche Perspektive. Viele wollen wieder zurück in die Heimat wenn der Krieg vorbei ist. Andere wollen nach Europa, nicht nur aus Kriegsgebieten, sondern auch weil sie in ihrer Heimat keine Chance auf ein auskömmliches Leben sehen. Die nennen wir dann Wirtschaftsflüchtlinge. Ist es ihnen zu verdenken, dass sie ein besseres Leben suchen? Haben nicht auch viele ehe­malige DDR-Bürger im Sommer 1989 einfach die Chance zur Flucht ergrif­fen, obwohl sie in ihrer Heimat nicht vom Tod bedroht waren? Die verklär­ten Vorstellungen vom Paradies haben sich damals wie heute für viele nicht erfüllt. Aber der Wunsch nach Frei­heit und Sicherheit schon. Und darauf lässt sich ein Leben aufbauen. Wären diese Bedingungen in der Heimat gege­ben, würden sich nur wenige ins ferne Europa aufmachen.

Unabhängig davon ist es nicht akzep­tabel, dass Menschen missbraucht werden in dem sie mit falschen Ver­sprechungen an die griechische Grenze gebracht werden, um damit andere Staaten zu erpressen. Trotzdem, wenn wir geneigt sind wegzuschauen bei den Bildern, die zeigen wie Menschen von dort wieder verscheucht werden, macht uns vielleicht die Erinnerung an die eigene Sehnsucht nach Wohlstand und Freiheit nachdenklich.

Unsere stark individualisierte Gesell­schaft ist für Egoismus sehr anfällig. Nicht nur Hamsterkäufe und der Dieb­stahl von Desinfektionsmittel aus Kran­kenhäusern haben das in letzter Zeit deutlich gemacht. Wenn wir es nicht schaffen, anderen gegenüber empa­thisch und barmherzig zu sein, sind unsere sogenannten christlich abend­ländischen Werte nichts wert.

Mir fällt die bekannte Geschichte vom barmherzigen Samariter ein. Damit beantwortet Jesus die Frage nach dem Nächsten. Das sollten wir unbedingt wieder einmal lesen. Zu finden ist der Text in der Bibel im Lukasevangelium im 10. Kapitel.

Steffen Hoffmann

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Im dritten Wahlgang hat die sächsische Landessynode am 29.2.2020 Tobias Bilz zum neuen Bischof der Landeskir­che Sachsens gewählt. Er erhielt 48 von insgesamt 79 abgegebenen Stimmen und damit die erforderliche einfache Mehrheit. Auf Ulrike Weyer entfielen 16 Stimmen und auf Andreas Beuchel 15 Stimmen. Tobias Bilz nahm die Wahl an. »Ich möchte Ihnen Weisheit und Gottes Segen wünschen«, sagte Syno­denpräsident Otto Guse. Damit ist das seit November letzten Jahres vakante Bischofsamt der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens wiederbesetzt.

Synodalpräsident Otto Guse bedankte sich im Namen der Landeskir­che bei Ulrike Weyer und Andreas Beu­chel für die Bereitschaft zur Kandidatur. Er gratulierte gemeinsam mit dem Prä­sidenten des Landeskirchenamtes dem neu gewählten Landesbischof zur Wahl.

Tobias Bilz richtete das Wort an die Lan­dessynode. Er sagte: »Ich bin bewegt und danke der Landessynode für dieses große Vertrauen. Ich sehe dies als Zeichen, dass wir zusammen ste­hen werden als Kirche. Aber Vertrauen muss auch weiter wachsen.«

Die Anliegen seiner Mitkandidaten habe er im Blick, sagte Bilz wei­ter. In den letzten Wochen während der Kandidatur sei ein Verbundenheitsgefühl zu seinen Mit­kandidaten Ulrike Weyer und Andreas Beuchel entstanden, welches er gern weiter mitnehmen möchte. Tobias Bilz dankte aber auch allen, die in der Zeit der Vakanz im Bischofsamt die Kirche geführt und diese Bischofswahl organi­siert hätten. Es sei etwas gewachsen in den letzten Monaten, das ein Boden für Neues sein könne. Er schloss mit einem Bibelwort und einem Gebet.