Die Abende der Bibelwoche in den Kirchgemeinden im Striegistal gibt es in diesem Jahr auch als Hörsendungen.

Am Sonntag „Kantate“ haben wir die Bibelwoche gemeinsam begonnen und bereits von Thema 1 gehört: „Hüpfen und Springen“. Es ging um die Begegnung der beiden werdenden Mütter Maria und Elisabeth in Lukas 1. An den weiteren 4 Abenden werden die Themen 2, 3, 5 und 7 besprochen.

Jeder Stream beginnt mit einer Einstimmung zum Thema der Bibelwoche: „In Bewegung – in Begegnung“. Wenn Sie direkt in die Themen der Abende einsteigen möchten, beginnen Sie die Hörsendung ab Minute 3:15.

Nach dem Klick auf den Play-Pfeil, sollten Sie einen Moment Geduld haben, bis die Datei vollständig geladen ist und Sie in Ruhe zuhören können.

Durch diese 4 Sendungen moderiert und grüßt Sie hier ganz herzlich, Pfarrer Sebastian Schirmer.

Thema 2 mit Pfarrer Jörg Matthies

Thema 3 mit Pfarrer Friedrich Scherzer

Thema 5 mit Christian Stoll aus Hainichen

Thema 7 mit Pfarrer Heiko Jadatz

Hier können Sie die Bibelwoche auch auf YouTube anhören:

Liebe Gemeindemitglieder,

der neue Kirchenbote ist erschien.

Schauen Sie rein,
viel Spaß beim Lesen!

Anspruchsvoll! – Jesus fordert heraus (Bergpredigt)

Oase-Gottesdienst 4.4.21, Matthäus 5,3-12

Oase-Gottesdienst 7.2.21, Matthäus 5,13-16

 

Alles zum Besten? (Texte aus dem Römerbrief)

Oase-Gottesdienst 20.12.20, Römer 13,12a

Oase-Gottesdienst 11.10.20, Römer 5,1-4

Oase-Gottesdienst 5.7.20, Römer 3,21-28

Oase-Gottesdienst 2.2.20, Römer 3,9-20

Oase-Gottesdienst 10.11.19, Römer 1,23-25

Im Duden wird für ein Wort nicht nur die richtige Schreibweise gezeigt, sondern auch der Gebrauch dieses Wortes erklärt, also ob es zur Umgangssprache gehört oder eher selten verwendet wird. Dem Wort »barmherzig« wird ein sogenannter gehobener Gebrauch zugeschrieben, es würde also nur zu besonderen feierlichen Anlässen verwendet und kommt auch sonst eher selten in der Literatur vor. Ich weiß nicht genau, ob das ein Hinweis ist, wie
stark oder schwach die Barmherzigkeit in unserem Land ausgeprägt ist. Aber ich denke: Jesus fordert uns mit gutem Grund mit der neuen Jahreslosung auf:

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6,36.

Anscheinend ist Barmherzigkeit eben nicht in dem Maß bei uns vorhanden, wie sie es sein sollte. Ansonsten müsste Jesus diesen Satz nicht sagen. Außerdem lehrt uns auch ein Blick in
die Presse: Wir leben in einer Welt, die unbarmherzig und grausam sein kann. Die Frage ist nun: Wie werden wir Menschen barmherziger? Jesus selber nennt uns in den Versen nach der Jahreslosung vier Möglichkeiten zum Einüben von Barmherzigkeit. Auf die erste möchte ich eingehen, da sie wohl für uns Menschen am dringendsten ist. Jesus sagt: Richtet nicht! Es geht hier nicht um das Richten im Gericht oder das Bewerten von Klausuren.

Das griechische Wort für »richten« kann nämlich auch aburteilen oder schlechtmachen bedeuten. Ich denke, genau darauf will Jesus hinaus. Und er spricht damit einen wunden Punkt bei uns Menschen an. Wie oft stehen zwei zusammen und reden über einen dritten
und wie oft sind sie dabei unbarmherzig und machen den schlecht, der sich in diesem Moment nicht wehren kann. Hier ist ein Punkt, wo wir alle zu lernen haben und auch lernen sollten.
Und das wäre ein Punkt, wo wir als Christinnen und Christen einen echten Unterschied machen und damit einen guten Hinweis auf unseren himmlischen Vater geben könnten.

Vorsatz für 2021: Lasst uns Gutes übereinander reden und denken und lasst uns unseren himmlischen Vater bitten, dass ein Stoppschild erscheint, wenn wir mal wieder einander schlecht machen.

Jörg Matthies

wenn alles still steht und ungewisse zukunft winkt,

harter wind in mein gesicht weht und angst ins herze sinkt,

dann trete ich vor DICH, MEIN HERR,

ich hoffe auf DICH und für morgen gleich ein bisschen mehr.

Da die gegenwärtige Situation angesichts des Corona-Virus uns alle miteinander zu Einschränkungen zwingt, und wir daher auch als Kirchgemeinde alle Veranstaltungen bis einschließlich den 29. März 2020 abgesagt haben, möchten wir Sie dennoch einladen, mit uns gemeinsam unseren Glauben weiter zu leben. Die folgende Andacht kann eine Anregung sein. Weitere Anregungen finden Sie auf der letzen Seite.

Wir ermuntern Sie, in den nächsten Wochen an jedem Wochentag zum 18 Uhr zu beten. So werden wir zwar räumlich getrennt, aber im Gebet durch unseren Herrn miteinander verbunden sein. Dieses Andachtsblatt soll Ihnen dabei helfen. Das ist nur ein kleines Zeichen, aber ein wichtiges, dass wir zusammen gehören, auch wenn wir gerade nicht zusammen sind. Sonntags gilt das gleiche zu den eigentlich vorgesehenen Gottesdienstzeiten.

Andacht

für Zuhause, allein oder in Familien, an Wochentagen und Sonntagen

Stille / Glockengeläut

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen, denn dein Ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Entzünden einer Kerze

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Psalmgebet

Wählen Sie ein Psalmgebet aus dem Gesangbuch ab Nr. 702 oder aus der Bibel im Buch der Psalmen

„Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem
Heiligen Geist. Amen.“

Gebet

ich rudere zu Gott ins uferlose
ich greife nach Gott ins unfassliche
ich schreie nach Gott ins unerhörte
ich spähe nach Gott im aussichtslosen
ich brenne nach Gott, noch im erloschenen

Andreas Knapp (aus: Höher als der Himmel. Göttliche Gedichte)

Herr, mein Herz ist schwer.
Ich sorge mich um liebe Menschen und um mich selbst.
Beruhige du mein Herz und hilf mir mutig und zuversichtlich
nach vorn zu schauen.
Hilf uns allen, dass wir aufeinander achten und uns gegenseitig schützen, wo es möglich und nötig ist.
Du hältst Gnade und Güte für uns bereit, das wissen wir durch deinen lieben Sohn, unseren Herrn, Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und leben schafft in Ewigkeit. Amen.

Lesung

Hier kann eine Textstelle aus der Bibel oder die Losung und der Lehrtext gelesen werden. Es bietet sich auch an, die Passionsgeschichte in Abschnitten zu lesen: Im Neuen Testament, im Markusevangelium ab Kapitel 14 oder bei Matthäus und Lukas.

Stille

Lassen Sie den Text für einen Moment auf sich wirken.
Wenn Sie möchten, können Sie auch einen kurzen Impuls zu den Texten lesen oder hören. Vielleicht besitzen Sie ein Andachtsbuch.

Andernfalls finden Sie auf der Internetseite www.theolschirmer.blogspot.com jeweils Impulse zu den Losungstexten und kurze Predigten zu den Sonntagen. Hier finden Sie auch ältere Predigten von Pfarrer Schirmer zum Nachhören oder Nachlesen.

Lied

Wenn Sie möchten, können Sie ein Lied, dass Sie gut kennen, aus dem Gesangbuch oder einem Liederheft singen, oder Sie hören ein Lied. Auf www.youtube.de gibt es eine Vielzahl christlicher Lieder.

Fürbittengebet

Gott, dir lege ich vor, was mich in der Seele schmerzt, was sich eingebrannt hat und was in Scherben gegangen ist…

(Hier können persönliche Anliegen formuliert werden.)

Kannst du meine Klage in einen Tanz verwandeln?
Gott, wie viele Menschen sind aus dem Frieden vertrieben –
dem äußeren und dem inneren…

(Hier können persönliche Anliegen und Ereignisse der Gegenwart benannt werden.)

Kannst du ihnen das Trauerkleid ausziehen
und sie wieder mit Freude kleiden?
Gib mir den Mut und die Kraft, deiner Güte jeden Morgen neu zu trauen. Halte mich an dir. Amen.

Segen

Gott des Friedens, Herr, Jesus Christus, mein ständiger Begleiter, leite mich auf dem Weg der Hoffnung und schenke mir deinen Frieden, deine Liebe und Stärkung durch deinen Geist. So segne mich, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.


Auch wenn Ihnen selbst der Glaube schwer fällt, können Sie sich diese Worte und den Glauben, von dem die Worte getragen sind, ausleihen – wer weiß, vielleicht trägt er auch Sie.

Andachtsblatt als pdf zum Download